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Dokumentation

Plesk

Plesk ist die zweite Hosting-Panel-Integration. Sie erstellt und verwaltet Abonnements auf einem Server, der bereits läuft. Es gibt kein Betriebssystem zu installieren und keine Maschine zu starten. Ein Abonnement wird angelegt, erhält einen Serviceplan und wird später stillgelegt, in einen anderen Plan verschoben oder entfernt.

Was Sie brauchen

Verwenden Sie nicht das Administratorpasswort. Plesk hat API-Keys, und ein Key hat genau die richtige Form dafür: Er ist an das Konto gebunden, das ihn angelegt hat, er lässt sich auf eine Reihe von Adressen beschränken, und Sie können ihn zurückziehen, ohne irgendjemandes Passwort zu ändern.

  • Host: die Adresse des Panels. Lassen Sie den Port weg, wird 8443 für Sie eingesetzt, und die Adresse muss https sein.
  • API-Key: unter Tools & Settings angelegt, mit einem Administratorkonto.
  • TLS-Fingerprint: optional und nötig, solange das Panel noch sein selbstsigniertes Zertifikat hat.
shell
openssl s_client -connect <host>:8443 </dev/null 2>/dev/null | \
  openssl x509 -noout -fingerprint -sha256
Befehle und Terminal-Ausgaben sind überall auf Englisch, im Panel und auf diesen Seiten. Ein Text, eine Wahrheit: Was Sie hier lesen, ist wörtlich das, was Ihr Host zurückschreibt.
Ein Key, der mit einem Reseller- oder Kundenkonto angelegt wurde, sieht nur die Abonnements dieses Kontos. Der Agent bemerkt das bei der ersten Prüfung und lehnt die Zugangsdaten ab, statt stillschweigend ein halbes Panel zu verwalten.

Ein Key, zwei APIs

Plesk hat eine REST-API und eine ältere XML/RPC-API, und keine von beiden ist für sich vollständig: REST kennt keine Abonnements und keine Servicepläne, XML kennt alles, antwortet aber in XML. Provibr nutzt beide: Anlegen und Löschen über REST, Lesen, Stilllegen und den Planwechsel über XML. Derselbe Key öffnet beide, Sie tragen also nur einen Wert ein.

Die beiden APIs scheitern unterschiedlich: REST beantwortet einen unbrauchbaren Key mit einem leeren HTTP 401, während XML mit HTTP 200 antwortet und den Fehler darin verpackt. Der Verbindungstest prüft deshalb beide und meldet sie getrennt. Ein grünes REST-Ergebnis neben einer schweigenden XML-API bedeutet, dass Kontoliste, Planliste und Planwechsel allesamt leer bleiben.

Immer verschlüsselt

Anders als bei DirectAdmin gibt es hier keine unverschlüsselte Option: Plesk leitet http sowohl auf 8880 als auch auf 8443 nach https um, also lehnt Provibr eine http-Adresse ab, statt so zu tun, als könnte sie funktionieren.

Was eine frische Installation sehr wohl hat, ist ein selbstsigniertes Zertifikat. Tragen Sie dessen Fingerprint ein, und der Agent vertraut genau diesem einen Zertifikat, statt die Prüfung abzuschalten; tauschen Sie das Zertifikat später aus, muss der Fingerprint mitziehen.

Servicepläne

Ein Plesk-Serviceplan ist die Beschreibung eines Abonnements durch das Panel selbst: Speicherkontingent, monatliche Bandbreite, wie viele Domains und Postfächer, welche Dienste an sind. Es ist kein Provibr-Plan und kein Betriebssystem. Es ist ein Name, auf den wir verweisen, und sein Inhalt kann sich auf Ihrem Server ändern, ohne dass wir es merken.

Die Integrationsseite kann die Liste der Servicepläne aus dem Panel lesen, damit Sie sehen, was Sie wählen, statt einen Namen aus dem Gedächtnis zu tippen.

Ein Webplan legt einen Serviceplan auf einer Integration fest und gibt ihm einen eigenen Namen. Mit einem Plan zu bestellen ist besser, als einen losen Serviceplan auszuwählen, und die lose Auswahl bleibt für die Fälle erhalten, die ein Plan nicht abdeckt.

Wie ein Abonnement in Provibr aussieht

Ein Abonnement ist eine gewöhnliche Serverzeile vom Typ Webserver. Seine Kennung ist der Name des Abonnements, in Plesk also die Hauptdomain, und Serviceplan, Speicherkontingent und Bandbreite kommen bei jeder Abfrage mit.

  • Ein Abonnement anzulegen braucht eine Hauptdomain, eine E-Mail-Adresse, einen Serviceplan und ein Passwort. Einen eigenen Kontonamen müssen Sie sich nicht ausdenken.
  • Die Domain ist die Identität: Sie ist das, was das Panel anzeigt, wonach seine API filtert und was Provibr speichert. Ändern lässt sie sich hinterher nicht.
  • Das Passwort wird nirgends festgehalten. Festgehalten wird nur, dass Sie eines angegeben haben; der Wert reist getrennt und wird sowohl zum Kunden- als auch zum FTP-Passwort.
  • Danach können Sie stilllegen, wieder aktivieren, den Serviceplan wechseln und löschen. Eine Konsole gibt es nicht, denn ein Hosting-Konto hat keine.
Plesk wählt die Adresse selbst aus seinem eigenen Pool, für Sie bleibt also nichts zu wählen. Provibr reserviert für ein Abonnement ebenfalls keine Adresse, weshalb das Adressfeld eines Hosting-Kontos leer bleibt, bis das Panel eine meldet.

Vorhandene Abonnements übernehmen

Der Import-Tab listet die Abonnements auf dem Panel auf und lässt Sie die gewünschten nach Provibr übernehmen. Bereits bekannte Abonnements werden angezeigt, lassen sich aber nicht erneut auswählen, sodass Sie das ganze Bild sehen statt eines gefilterten.

Importierte Abonnements zählen genauso auf Ihre Kapazität wie bestellte. Importieren Sie mehr, als Sie Platz haben, entsteht eine Limitüberschreitung, mit der üblichen Schonfrist.

Auslastung

Speicherkontingent und Bandbreite fahren bei der regulären Abfrage mit, ein Abonnement bekommt also ein Auslastungsdiagramm, ohne dass etwas zusätzlich eingeschaltet werden müsste. Die monatliche Bandbreite ist eine Eigenschaft des Abonnements und keine Rate; sie steht deshalb als Zahl am Konto und nicht als Linie im Diagramm.